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Sollten Sie Interesse an Coaching-Übungen haben, mit denen wir arbeiten, können Sie sich diese gerne gratis downloaden. Sie finden hier Arbeitsblätter aus den Publikationen, aber auch verschiedene Übungen, die Sie bei Ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen.

Herzlich Willkommen im praktischen Teil unserer Institutsarbeit.

Möglicherweise haben Sie einen unserer Tests gemacht, ein Buch von uns gelesen oder Sie sind einfach nur neugierig, mit welchen Übungen wir arbeiten und wie Sie mehr über sich erfahren können.

Sie finden im folgenden verschiedene Themengebiete, zu denen Sie dann kurze Informationen und ein paar Impulse bekommen.

  • Stärken stärken
  • Optimismus entwickeln
  • Erfolg fördern
  • Sinn finden
  • Beziehungsqualität verbessern

Viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren.

Stärken stärken

Seine Stärken zu nutzen ist ein wesentlicher Baustein für ein erfolgreiches und zufriedenes Leben. Nur wenn ich in der Lage bin meine Stärken täglich zu nutzen, kann ich mein ganzes Potential nutzen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Ihre Stärken zu erforschen. Zum einen haben Sie Möglichkeit einen Test durchzuführen, wie beispielsweise den VIA Charakterstärken Test (siehe Test auf der Institutsseite).

 

Reflected Best Self

Es gibt aber auch die Möglichkeit das Best Reflected Self zu erforschen, ein Ansatz von …Quinn. Dazu sucht man sich 5-10 Personen aus seinem Umfeld aus. Am besten welche aus der Familie, ein paar Freunde und ein paar Arbeitskollegen. Diese Personen bitte man, die persönlichen Stärken zu beschreiben und auch konkrete Beispiele zu benennen, wann und wie Sie diese Stärken genutzt haben. Sie sammeln diese Stärken und prüfen dann, ob es Stärken gibt, die häufiger genannt werden oder die ähnlich sind. Dieses sind dann Ihre Krenstärken.

 

Stärkennutzung

Aber neben dem Wissen um unsere Stärken ist es entscheidend sie auch wirklich im Alltag zu nutzen. Sie können zunächst im Rückblick noch einmal schauen, welche Erfolge sie hatten und welcher Ihrer Stärken Sie dabei genutzt haben. Sie können aber auch an Hand der unten aufgeführten Tabelle schauen, welche Stärken Sie in welchen Lebensbereichen (Hobby, Familie, Beruf etc:) in Zukunft mehr nutzen wollen. Versuchen Sie dabei so konkret wie möglich zu sein.

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Dankbarkeitstagebuch

Das Dankbarkeitstagebuch zählt zu den effektivsten Übungen, die es gibt, um eine positive Sicht auf die Dinge zu entwickeln und damit auch sein Wohlbefinden zu steigern. Dabei ist es eine vergleichsweise einfache Übung:

Schreiben Sie regelmäßig in einem Rhythmus der Ihnen gut tut Dinge auf, für die Sie dankbar sind. Für den einen ist das ein geliebtes tägliches Ritual, der andere fühlt sich durch die tägliche Routine unter Druck und schreibt lieber nur einmal die Woche auf, für was er dankbar ist. Entscheidend ist mehr die Regelmäßigkeit. Sie können für Ihre Notizen einfach ein leeres Heft nehmen, oder einen Kalender in dem es etwas Platz gibt oder das Formular, dass Sie unterhalb dieses Textes finden. Für den einen ist es schön diese Übung morgens durchzuführen, damit er sich dankbar und positiv auf den Tag einstimmt und für den anderen ist es schöner diese Übung abends durchzuführen, als Tagesausklang. Probieren Sie ein wenig für sich aus, womit Sie sich am wohlsten fühlen und halten Sie diese Übung dann mindestens 6 Wochen durch. Nach 6 Wochen spüren Sie einen empirisch messbaren Erfolg.

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Dankbarkeitsbrief

Gibt es eine Person in Ihrem Leben, der Sie eigentlich dankbar sind, Sie haben es aber nie wirklich zum Ausdruck gebracht? Schreiben Sie dieser Person einen Dankbarkeitsbrief, in dem Sie beschreiben, warum und wofür Sie dankbar sind. Vereinbaren Sie mit dieser Person ein Treffen und lesen Sie den Brief vor.

Erfolg

Seine Erfolge wahrzunehmen und zu feiern ist wichtig, damit man seine Selbstwirksamkeit besser wahrnimmt. Ein unentwegtes Weiter machen gibt uns nicht den Raum auch zu erkennen, was wir schon geleistet haben.

 

Erfolgsbuch

Legen Sie sich einen Ordner oder ein Spiralbuch mit Klarsichthüllen zu und sammeln Sie Symbole, Urkunden und Briefe, die Ihnen Erfolge signalisieren. Das kann sowohl ein Diplom von einer Universität sein, aber auch ein Brief der Anerkennung von jemandem der mir wichtig ist oder der Pokal eines Sieges den wir mal errungen haben. Es kann aber auch die Bescheinigung einer sportlichen Leistung sein, ein Artikel, den wir endlich geschrieben haben oder, oder, oder…. Diese Papiere, Fotos und Dokumente werden in den Klarsichthüllen gesammelt. Zusätzlich aber sollte Raum sein, für weitere Eintragungen. Zum einen von alltäglichen Ereignissen, bei denen Sie etwas erreicht haben, was Ihnen nicht leicht gefallen ist. Sie können auch in diesem Ordner Motivationssprüche oder Leitsätze sammeln, oder aber auch Fotos von jenen Personen sammeln, die Sie bei Ihrem Erfolg unterstützt haben. Zum anderen aber auch für eine Liste an „Feier-Ritualen“. Das kann ein Kinobesuch sein, eine schöne Badewanne oder ein leckeres Essen. Was auch immer Ihnen Freude bereitet und gut tut. Sollten Sie mal wieder einen Erfolg zu feiern haben, dann können Sie sich von dieser Liste etwas aussuchen, um Ihren Erfolg zu genießen. Und sollte Ihr innerer Kritiker dann mal wieder zu lautstark schimpfen, dass Sie eh noch nichts erreicht haben, können Sie ihm nun immer das Gegenteil beweisen.

 

Erfolgsübersicht

Wem ein solches Erfolgsbuch zu aufwendig ist, der kann auch einfach eine Excel Tabelle anlegen und verschiedene Bereiche benennen, in denen er seine Erfolge mehr wahrnehmen möchte und diese Tabelle dann täglich oder in einem Ihnen angenehmen Rhythmus befüllen, nach dem Motto: Was ist mir heute gelungen?

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Sinn

Was uns als sinnvoll erscheint und was nicht ist nicht nur von Person zu Person unterschiedlich, sondern auch situativ verschieden. Da gibt es zum einen die große Frage nach dem Sinn des Lebens Diese beschäftigt die Menschheit schon seit ihrem Bestehen. Eine Annäherung ist es, sich zu überlegen, was uns persönlich wichtig ist. Hierfür gibt es ein paar einfache Übungen:

Grabesrede:

Stellen Sie sich vor, Sie sind in betagtem Alter gestorben (für alle, denen das zu traurig ist, stellen Sie sich vor es wäre Ihr 90er Geburtstag) und Ihre Freunde, Ihre Familie und ehemalige Kollegen haben sich versammelt, um Sie zu verabschieden (zu feiern). Wie bei solchen Anlässen üblich gibt es den ein oder anderen, der eine Rede über Sie halten möchte. Was würden Sie sich wünschen, dass über Sie gesagt wird. Die Eigenschaften, Taten und Wesenszüge, die Ihnen dabei einfallen, sind jene die Ihnen besonders wichtig sind.

Best Possible Self:

Oder stellen Sie sich vor, es würde alles gelingen, was Sie sich vorgenommen haben. Wie würde Ihr Leben in 5 Jahren aussehen? Was hätten Sie erreicht, wie würden Sie leben, welche Menschen würden Sie umgeben und welche Aufgaben hätten Sie?

Geben

Geben macht glücklich. Es gibt nachgewiesener Maßen keine besseren Methode gegen den „Blues! Als anderen etwas Gutes zu tun. Sie müssen nicht gleich eine große Hilfsorganisation aufbauen. Es reicht schon sich für jeden Tag ein paar kleine Freundlichkeiten vorzunehmen, wie beispielsweise einen nette Nachricht an jemanden schreiben, einer Kollegin einen Kaffee mitbringen, jemanden in der Schlange vorlassen oder der alten Dame zu helfen die Taschen nach Hause zu tragen. Diese freundlichen Taten führen nicht nur zu mehr Freude bei demjenigen, dem Gutes wiederfährt, sondern auch bei uns selber. Probieren Sie es aus! Entwickeln Sie einen Blick für die kleinen Freundlichkeiten des Lebens. Sie können ja auch eine Liste anlegen und an jenen Tagen, an denen es uns schwerer fällt auf den anderen zuzugehen, schauen Sie auf Ihre Liste und setzen einfach 3-4 Punkte um. Hier ein paar Vorschläge:

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Grenzen setzen

Nehmen Sie eine Schnur oder eine Seil (möglichst ein paar Meter lang, Sie können aber auch mit Kreide auf den Boden malen) und malen oder legen Sie einen Kreis um sich herum. Versuchen Sie dabei ein gutes Gespür für den Raum zu bekommen, der Ihnen wichtig ist und den Sie brauchen, um sich geschützt zu fühlen. Nehmen Sie wahr, wie es sich anfühlt. Prägen Sie sich dieses Bild gut ein und rufen Sie es immer wieder ab. Diese Linie ist keine unantastbare Mauer. Aber Sie dürfen bestimmen, wann und wer diesen Raum betritt und wer nicht. Pflegen Sie diesen Raum.

 

Konflikte meistern

Konflikte lassen sich nicht vermeiden und sind auch ein Zeichen von Entwicklung und Auseinandersetzung. So lange wir uns streiten, sind wir uns nicht egal! Doch können Streits vernichtend sein und unwiederbringlichen Verletzungen führen. Wichtig ist vor allem ein Bewusstsein darüber, dass es bei einem Streit nicht um Gewinner oder Verlierer geht. Viel mehr geht es darum sich auszutauschen und neue Lösungen zu suchen.

 

Kommunikationsregeln in Konflikten

  1. Beschreiben statt bewerten
    Wenn uns etwas aufregt, neigen wir dazu, die Dinge zu bewerten und zu verallgemeinern. Beides ist in der Auseinandersetzung nicht hilfreich. Besser ist es eine konkrete Situation und unsere Gefühle diesbezüglich zu beschreiben.
  2. Lösungen statt Schuldzuweisungen
    Dabei ist es wichtig, nicht die Schuld des anderen zu belegen, sondern eher zu formulieren was wir uns wünschen würden oder was uns helfen würde. Hierzu gehören auch Verallgemeinerungen. Begriffe wie „immer“, „nie“ oder „jeder“ erzeugen beim Gegenüber Rechtfertigung und Verteidigung, die beide nicht unterstützend sind in einem Konflikt.
  3. Zuhören, Zuhören, Zuhören
    Während der andere redet basteln wir innerlich schon am Gegenargument. Dadurch gehen uns häufig Informationen verloren. Wir müssen nicht immer gleich zum Gegenschlag ausholen, sondern häufiger auch mal nachfragen, ob wir alles verstanden haben, was uns der andere sagen möchte.
  4. Beim Thema bleiben
    Hilfreicher ist es nur ein Thema zu klären. Sonst entfacht sich Leicht ein Kritikgewitter nach dem Motto: „Und überhaupt, was ich Dir schon immer mal sagen wollte:…“. Dadurch eskalieren Konflikte häufig, da sich einer der Gesprächspartner abgelehnt oder überfordert fühlt.
  5. Auf Augenhöhe
    Respekt und Wertschätzung sind wichtig bei einer solchen Auseinandersetzung. Gewalt, ganz gleich ob physisch oder verbal, führen immer zur Eskalation oder zum Rückzug und sind deshalb nicht förderlich für einen konstruktiven Konflikt.
  6. Auszeit nehmen
    Sollten wir uns emotional sehr berührt fühlen (ganz gleich ob Wut, Trauer oder Unsicherheit), dann ist es hilfreich um eine Auszeit zu bitten, damit wir uns wieder stabilisieren können.
  7. Beobachterperspektive
    Wenn wir uns während eines Streits vorstellen, dass wir uns beobachten würden und wie ein Außenstehender diese Auseinandersetzung wohl wahrnehmen würde, erkennen wir leicht, ob wir noch beim Thema sind oder es womöglich doch gerade um Gewinnen und Verlieren geht.
  8. Offene Fragen
    Durch offene Fragen regen wir den Austausch und den Dialog an. Dadurch können wir dann auch eine gemeinsame Lösung finden.

Hier finden Sie die Kommunikationsregeln zusammengefasst:

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